Greenpeace Jugend

Atomkraft? Nein Danke!

Anlässlich des 6. Jahrestages von Fukushima, haben wir einen Flashmob gegen Atomkraft organisiert. Insbesondere für die Abschaltung von dem maroden Atomkraftwerk Tihange.
Wir haben mit einem kleinen Schauspiel die Kernschmelze und ihre Konsequenzen dargestellt;
Zuerst gab es einen Streit zwischen einem Firmenchef und einem Greenpeace Abgeordnetem.(ca.1min.) Als dann die Sirene ertönte fielen ‘unsere Passanten’ um, unter ihnen auch Freunde von uns. Vielen Dank nochmal! Anschließend haben wir uns mit interessierten Passanten unterhalten und von uns selbst geschriebene Flyer verteilt. Die Rückmeldungen waren überwiegend positiv.
Das Plakat im Hintergrund soll Tihange nochmal als tickende Zeitbombe verdeutlichen.

Schau hinter die Fassade!

Im Februar stolperten Shoppende auf dem Ludwigsplatz in Darmstadt ungewollt über den “Walk of Shame” der Modemarken:
Angeprangert wurden Textilriesen wie Diesel, Levis, Esprit und Nike, die noch viel zu wenig tun, um die hochgiftigen Chemikalien, die bei Herstellung von Kleidung verwendet werden, durch ungefährliche Alternativen zu ersetzen.
Auf Bänken, unter Straßenlaternen und neben Eingängen von Geschäften wurden “Achtung Giftig”- Kanister aufgestellt, teilweise mit einer Frage zum Nachdenken auf einem kleinen Schild daneben:
“Würden Sie das trinken wollen?!”
Die Greenpeace Jugend Darmstadt war fleißig damit beschäftigt, Stehenbleibende, Interessierte und auch weniger Interessierte:) über die Verseuchung durch Chemikalien zum Färben und Imprägnieren zu informieren. In den Ländern, wo die meisten Kleidungsstücke hergestellt werden (China, Indonesien, Kambodscha, Bangladesch…), sind die Ausmaße besonders gravierend.
Gewässer und Grundwasser sind verschmutzt und müssen dennoch von den Menschen zum Bebauen der Felder und zum Trinken verwendet werden. Denn: sie haben keine Wahl!
Die Menschen, die in den Textilfabriken arbeiten müssen, sind ebenfalls direkt von den Chemikalien betroffen und sind somit einem hohen Gesundheitsrisiko ausgesetzt; sie leiden unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und großer Ungerechtigkeit.
Mit Papiertüten über dem Kopf und Aufschriften wie:
“Schau hinter die Fassade- LÜGEN AUSBEUTUNG GIFT!”
“Du siehst den Schrank vor lauter Kleidern nicht mehr!?”
“Detox our fashion!”
“Unwissenheit macht blind!”
mischte die Greenpeace Jugend Darmstadt das Luisencenter mal etwas auf, um die Einkaufenden zum Nachdenken zu bringen und sich gegen “blindes Einkaufen” zu positionieren.
Je mehr Menschen über die hinterhältigen Machenschaften gewinnorientierter Großkonzerne Bescheid wissen, desto größer wird der öffentliche Druck und damit auch die Chance auf Veränderung!
Du hast die Wahl- die Augen zuzudrücken oder hinter die Fassade zu schauen!!
Nutze sie!

Weitere Infos:
https://bonsum.de/magazin/produktionslaender-wo-kommt-unsere-kleidung-her
http://www.detoxcatwalk.de/
http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38751/textilindustrie?p=all

Wir haben es satt!

Zusammen mit etwa 18.000 anderen Demonstranten sind JAGs aus ganz Deutschland am letzten Samstag auf die Straße gegangen.
Zwischen Traktoren und Passanten, die sich den ganzen Trubel vom Rand aus ansehen, fordern sie eine Argrarwende und eine „Zukunft ohne Tierleid“.

Zusammen mit den Jugendlichen aus der Slow Food Youth, WWF Jugend und den FÖJlern bildeten sie den Jugendblock, der sich fast an der Spitze seinen Weg durch Berlin bahnte.

Auf die Demo wurde sich schon am Abend vorher fleißig vorbereitet. Gemeinsam wurden sich Demosprüche ausgedacht und Schilder gestaltet.
Am Samstagmorgen, noch bevor es in Richtung Potsdamer Platz ging, erhielten wir etwas Input zum Thema Fleischkonsum von einem Greenpeace Kampaigner, damit wir auch inhaltlich gut vorbereitet zur Demo gehen konnten.

Trotz grauem Himmel war die Stimmung super und vom Lautsprecherwagen des Jugendblocks wurde ordentlich eingeheizt.
Der Spruch, der wohl am Ende des Tages allen im Kopf blieb war: Lass die Sau raus!

Die Weihnachtsaktion der Kieler JAG zum Thema Konsum

K auft O hne N achzudenken S chnell U nseren M üll

Am 17.12.2016 veranstalteten wir, die JAG Kiel, eine konsumkritische
Aktion in Bezug auf Weihnachten. Im Herzen des weihnachtlichen Konsums,
direkt in der Fußgängerzone, teilten wir unser Anliegen mithilfe eines 2
Meter hohen, aufblasbaren Hirsch, eines Rentierkostüms, eines
selbstgemaltem Banners, der Infomyde und Flyern mit. Mit diesem
unübersehbaren Aufgebot haben wir das Interesse der Passanten geweckt
und konnten Gespräche mit ihnen führen. Dabei konnten wir sie über
unnötigen Konsum informieren, wobei wir hauptsächlich auf Kleidung und
Plastik eingegangen sind. Gerade in der Weihnachtszeit wird viel
gekauft, was nachher nicht genutzt wird. Interessierten Menschen haben
wir Alternativen wie zum Beispiel selbstgemachte Kosemtik ohne
Mikroplastik und Plastikverpackungen aufgezeigt. Mikroplastik kann aus
Wasser nicht herausgefiltert werden und braucht, genau wie größeres
Plastik, ewig um zu verrotten und gefährdet unsere Ökosysteme. Wir
konnten trotz des eher regnerischen Wetters viele Menschen erreichen und
freuen uns schon auf unsere nächste Aktion.

Die grüne Lunge der Erde ist in großer Gefahr!!!

Jeden Tag schwindet ein weiteres Stück Regenwald unter der Zerstörungswut und Rücksichtslosigkeit der Menschen dahin, große Konzerne verleiben sich das Land armer Kleinbauern ein und täglich sterben im Regenwald lebende Arten unwiederbringlich aus!
Die kapitalistische Profitgier, insbesondere der Industrienationen, macht keinen Halt vor der Schönheit und dem Wunder der Natur. Der Mensch lässt nichts zurück als Kahlschlag und Wüste und beraubt sich somit selbst:
Wir versperren uns und nachfolgenden Generationen durch unser unverantwortliches Handeln den Weg in eine lebenswerte Zukunft!
Was ist Regenwald eigentlich? Und wie viel gibt es noch davon?
Wodurch ist er gefährdet und was kann getan werden, um zu retten, was noch zu retten ist?

… in unserer Radiosendung am 6.12.2016 werden wir, die Greenpeace Jugend Darmstadt, uns mit diesen und mehr Fragen rund um den Regenwald auseinandersetzen.

Also seid dabei und hört RadaR am kommenden Dienstag um 18 Uhr auf 103,4 Mhz, über Kabel auf der 99,85 Mhz oder im Livestream über www.radiodarmstadt.de!

Ps: Für zwischendurch gibt es jede Menge vielfältige Musikeinlagen:)

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